Corona edition No/1

Hertz
blatt

Editorial

Moin Moin liebe HertzBlatt Leser,

willkommen zu einer neuen Ausgabe.

Ja. Hätte auch nie gedacht, dass ich das einmal sagen würde. Auch wenn das hier keine offizielle oder große Ausgabe des HertzSCHLAGs ist, so ist es dennoch die erste Aktivität seit 2 Jahren. In der Zeit waren wir auf der Suche nach neuen Mitgliedern und Redakteuren (vielleicht möchtest du ja mitmachen?), haben die Tiefen unserer Psyche nach unserer inneren Mitte durchforscht und uns als Team und Redaktion weiterentwickelt. Und nein, das ist keine Ausrede für unser absolutes Nichtstun...

Wir haben nämlich, ob ihr uns glaubt oder nicht, viele gute (und schlechte) Artikel geschrieben, jedoch sind mehrere nicht mehr aktuell oder von Personen, die nicht mehr ein Teil der Redaktion sind.

Die großen Relikte schriftlich intellektueller Erleuchtung heben wir uns für die nächste volle Ausgabe des HertzSCHLAGs auf. Jetzt müsst ihr euch aber erst einmal geehrt fühlen, dass ihr hiermit das allererste digitale HertzBlatt miterleben dürft. Die aktuelle Corona-Situation hat auch uns in der Redaktion schwer getroffen und wir konnten unsere volle HertzSCHLAG Zeitung nicht analog ausbringen.

Fokussieren wir uns aber auf die schönen Dinge im Leben, denn dadurch können sie nun alle höchstpersönlich das ersten digitalen HertzBlatt lesen. Also viel viel Spaß beim Lesen und eine Hertz-tastischen Tag,

die Redaktion des HertzSCHLAGs

Begriffserklärung à la Alex:

HertzBLATT – ein Blatt/ ein paar Blätter
HertzSCHLAG – eine Zeitung mit Umschlag die jeden von Stuhl haut


Es muss von Hertzen kommen, was auf Hertzen wirken soll

Auf jeden!

„Homeschooling, Lernraum, Big Blue Button“ - Lasst mich doch einfach in Ruhe!

Plötzlich wird dein Zimmer zum Arbeitsplatz aka Klassenraum. Und was anfangs noch cool war, gestaltet sich zunehmend als Kampf gegen Windmühlen, weil du dich einfach nicht mehr motivieren kannst, aufzustehen, anzuziehen, Zähne zu putzen oder gar zu zuhören? Dann ist glaube ich schleunigst Hilfe fällig. We are all in this together - und das ist auch gut so! Und nur weil es manche besser hinkriegen als andere ist das noch lange kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Im Gegenteil, jetzt ist Austausch gefragt, mehr denn je! Und gemeint sind hier nicht nur Hausaufgaben. Redet miteinander, nicht gegeneinander! Ein aufrichtiges „Wie gehts dir eigentlich so?“ bei einem Spaziergang oder einer Brause hilft manchmal schon. Habt keine Angst davor Freunde anzusprechen über die ihr euch Sorgen macht, ihr werdet damit nichts verschlimmern, im Gegenteil! Die Aufrichtigkeit zu besitzen und seinen Freundinnen gegenüber zu verlauten, dass man sich Sorgen macht, zeigt, dass ihr empathisch seid und euch noch nicht alles egal ist. Wie sagte schon Erich Kästner:

„Es gibt nichts gutes. Außer: man tut es.“

Im Ernstfall ist es mit einem einzigen Gespräch selten getan und auch die verständnisvollste und beste Freundin muss irgendwann mal Pause machen. Aber für sowas oder auch für den Ernstfall gibt es Ansprechpartner die dir anonym und professionell helfen können.

Florian Ploke , Schulsozialarbeiter


Beratungsstellen und Ansprechpartner / Wichtige Rufnummern

Kinderschutz-Zentrum Berlin e. V.

bietet Eltern. Kindern und Jugendlichen bzw. Familien und allen Personen, die sich um Kinder sorgen, sofortige Beratung (auch anonym) bei drohender oder bereits erfolgter Kindeswohlgefährdung. In Krisensituationen ist die vorübergehende Aufnahme in die Kinderwohngruppe, nach Absprache mit dem zuständigen Jugendamt, möglich. Darüber hinaus bietet das Kinderschutz-Zentrum Fachberatung von Fachkräften der Jugendhilfe und anderer Berufsgruppen zum Umgang mit Familien bei Misshandlung, sexuellem Missbrauch und Vernachlässigung sowie zur Risikoeinschätzung der Gefährdung

www.Kinderschutz-Zentrum-Berlin.de
Tel.: 030 6839110

Wildwasser e. V. Arbeitsgemeinschaft gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen

bietet Mädchen und Angehörigen und Bezugspersonen Beratung zur Bearbeitung und Be-wältigung des sexuellen Missbrauchs und zum Umgang mit Verdachtsfällen. Darüber hinaus führt Wildwasser e. V. fallbezogene Fachberatungen für Professionelle und Institutionen so-wie Informationsveranstaltungen und Fortbildungsangebote zur Aufklärung über sexuellen Missbrauch durch.

www.wildwasser-berlin.de
Tel.: 030 21003999 / 030 2824427

Deutscher Kinderschutzbund Landesverband Berlin e. V.

bietet Beratung (auch anonym), Krisenintervention und Hilfe für Eltern, Kinder, Angehörige oder Nachbarn bei Gewalt gegen Kinder an. Pädagogische Fachkräfte können zur Einschät-zung des Gefährdungsrisikos und zur Planung der weiteren Handlungsschritte Fachberatungen in Anspruch nehmen.

www.kinderschutzbund-berlin.de
Tel.: 030 450812600

neuhland e. V.

ist eine Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern in Notlagen, wenn Gefühle der Ausweglosigkeit oder Suizidgefahr bestehen. Bei Bedarf besteht die Aufnahmemöglichkeit in die Krisenwohnung. Im Rahmen der Präventionsarbeit zum Thema Suizidgefährdung bietet neuhland e. V. Informationsveranstaltungen für Schulklassen, Gruppe von Studierenden und Multiplikatoren sowie Projektarbeit in Schulen. Darüber hinaus führt neuhland e. V. Fortbildungen sowie Beratung und Supervision bei Suizidgefährdung von Jugendlichen für Fachkräfte aus anderen Einrichtungen und Diensten durch.

www.neuhland.de
Tel.: 030 8730111

Strohhalm e. V.

ist eine Fachstelle für Prävention von Gewalt und sexuellem Missbrauch an Mädchen und Jungen und arbeitet als Projekt beratend, fortbildend und erzieherisch mit Kindern und Er-wachsenen. Schwerpunkte der Arbeit sind Präventionsprogramme gegen sexuellen Miss-brauch für Grundschulen und Kindertagesstätten unter Einbeziehung der pädagogischen Fachkräfte, Eltern und Kinder und die Beratung der pädagogischen Fachkräfte, Interkultu-relle Präventionsarbeit, Beratung von Fachkräften v.a. für Fachkräfte zum Thema sexuelle Übergriffe unter Kindern

www.strohhalm-ev.de
Tel.: 030 6141829

Kind im Zentrum – Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk gAG

bietet betroffenen Mädchen und Jungen und ihren Angehörigen und Bezugspersonen Bera-tung (auch anonym) und Therapie zur Bearbeitung und Bewältigung des sexuellen Miss-brauchs und zum Umgang mit Verdachtsfällen. Das Hilfeangebot richtet sich in Zusammenarbeit mit der Justiz auch an Täter. Darüber hinaus bietet Kind im Zentrum für Professionelle und Institutionen fallbezogene Fachberatungen (§ 8a, 8b SGB VIII) an, führt Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen durch und betreibt fachbezogene Öffentlichkeitsarbeit.

www.ejf-lazarus.de
Tel.: 030 2828077

HILFE–FÜR–JUNGS e. V.

bietet in der subway-Anlaufstelle Beratung und Hilfe für Jungs, die zur Prostitution gezwungen sind. Im Rahmen niedrigschwelliger Arbeit wird u. a. Hilfe bei Problemen und Gewalter-fahrung, bei Obdach- und Wohnungslosigkeit und sexuell übertragbaren Krankheiten geboten.

www.hilfefuerjungs.de
Tel.: 030 49952047

Papatya

Papatya (Türkisch-Deutscher Frauenverein e. V.) ist eine überregionale Anlaufstelle für junge Migrantinnen. In die Kriseneinrichtung mit geheimer Adresse werden vor allem Mädchen und junge Frauen aufgenommen, die schwerwiegende Probleme in ihren Familien haben (u. a. Misshandlung und/oder sexuelle Gewalt, Zwangsverheiratung).

www.papatya.org
Kontakt über Jugendnotdienst
Tel.: 030 610062
oder Mädchennotdienst
Tel.: 030 610063

BIG-Hotline

Die BIG-Hotline bei häuslicher Gewalt gegen Frauen kooperiert mit dem Notdienst Kinderschutz, wenn Inobhutnahmen der von häuslicher Gewalt mit betroffenen Kinder oder Jugendlichen notwendi gsind.

www.big-hotline.de
Tel.: 030 6110300

Berliner Notdienst Kinderschutz

Der Berliner Notdienst Kinderschutz ist eine sozialpädagogische Einrichtung der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie zur Krisenintervention und Betreuung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die akut von einer Kindeswohlgefährdung betroffen sind. Das Hilfeangebot steht rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr zur sofortigen Inobhutnahme von akut gefährdeten Kindern und Jugendlichen zur Verfügung.

www.berliner-notdienst-kinderschutz.de

Zum Berliner Notdienst Kinderschutz gehören:

Der Kindernotdienst
Tel.: 030 610061

Der Jugendnotdienst
Tel.: 030 610062

Der Mädchennotdienst
Tel.: 030610063

Die Hotline-Kinderschutz
Tel.: 030 610066

Die Kontakt- und Beratungsstelle KuB
Tel.: 030 61006800

Die Übernachtungseinrichtung Sleep In.
Tel.: 030 61006817 (ab 22.00Uhr)

Kriesendienste Kinderschutz der Berliner Jugendämter

Werktäglich von 08:00 vus 18:00 Uhr

Bezirk Telefon Fax
Bezirk Charlottenburg-
Wilmersdorf
90291-5555 90291-14819
Wilmersdorf Friedrichshain-
Kreuzberg
90298-5555 90298-1673
Lichtenberg 90296-55555 90296-5069
Marzahn-Hellersdorf 90239-5555 90239-2485
Mitte 90182-55555 90182-23488
Neukölln 90239-55555 90239-3047
Pankow 90295-5555 90295-7164
Reinickendorf 90294-5555 90294-6634
Spandau 90279-5555 90279-2006
Steglitz-Zehlendorf 90299-5555 90299-3374
Tempelhof-Schöneberg 90277-55555 90277-3535
Treptow-Köpenick 90297-5555 90297-4900

Dein Hertz schlägt nicht alleine

An manchen Tagen, nein an den meisten Tagen gewinnst du den Kampf gegen die Schmerzen, gegen deine Gedanken. Den Kampf gegen alles. Aber es gibt auch Tage, an denen du diesen Kampf verlierst und zusammenbrichst. Und alles wird zu einem neuen Schmerzindikator. Einem schlimmeren Schmerzindikator. Du erinnerst dich an die Fehler, die vor Jahren begangen hast und die Menschen, die du damals verletzt hast, erinnern dich daran. Der Schmerz ist längst vergessen oder nie dagewesen, aber du bekommst die Verachtung immer wieder zu spüren, obwohl du dich selbst immer noch fertig machst und sie suchen nur einen Grund, um dich zu verachten.

Du bist anders. Du bist besser. Das eine wird dir täglich vor Augen geführt, weshalb du das andere nicht mehr siehst.

Wie oft hast du in letzter Zeit mit einem Lächeln „mir geht es gut“ und „alles okay“ gesagt und dir dabei eigentlich nur gewünscht, dass jemand das falsche Lächeln erkennt, dich in den Arm nimmt und dich ernsthaft fragt was los ist.

Weißt du wie wir früher geweint haben? Laut und offensichtlich, sodass es jemand gesehen hat und einen getröstet hat. Und jetzt weinst du leise und alleine, damit es niemand hört und sich unnötig Sorgen macht. Lange Ärmel sind das wichtigste an deiner Kleidung, soll niemand sehen, was du dir antust. Zumindest verbirgst du es vor Menschen, die dich lieben. Die Menschen, die es, wieso auch immer, wissen machen dich fertig oder sehen dabei zu. Und die Gedanken um „Was wäre, wenn“ werden in deinem Kopf immer lauter.

Hör mir zu! Du bist vielleicht anders als die Anderen, aber das ist nicht schlecht. Es macht dich einzigartig, wertvoll und vor allem stark! Und du bist nicht alleine. Guck in den Spiegel und sag dir: „Ich bin großartig und toll. Ich bin stolz auf mich, dass ich bin wo ich bin und ich habe mich lieb!“

Nur du alleine weißt was für Schmerz du ertragen musstest und nur du kannst es vollständig nachvollziehen, aber das heis1t nicht, dass du deine Geschichte für dich behalten musst und die Scheiße erst recht nicht alleine durchstehen musst.


Playlist der Ausgabe

Wir wollten in dieser Ausgabe was besonderes präsentieren, nämlich eine neue Rubrik in Hertzschlag und -Blatt, nämlich die Playlist der Ausgabe. Wir lieben Musik, und wollen diese auch Teilen. In dieser Ausgabe haben wir zwei Playlists, ganz simpel - eine für die Gute Stimmung, eine für die Schlechte. Zurzeit ist es ein bunter Mischmasch aus unterschiedlichen Genren und Sprachen(finden wir auch gut so)In den nächsten Ausgaben wird es weitere, themenbestimmtere Playlists. An sich wäre hier noch eine dritte drin, mit den Songs die die Hertzschüler mit der Schule verbinden, nun hat aber leider ein ganz bestimmter Lehrer und die Ergebnisse einer Instaumfrage nicht weitergegeben, weswegen die hier fehlt. Er hatte aber bestimmt was besseres zu tun, Ist ja Corona und So. Wir wollen auch auf keinen Fall passiv-aggressiv hier über ihn schreiben. Gar nicht.

Die Playlists sind zurzeit nur auf Spotify zu finden, die Liste ist aber auch unter ldcv.de/playlist zu finden.

Good Vibes

Sad Vibes


Was ist der HertzSCHLAG?

Dieser Artikel ist so eine Art Kurzinterview.

Interviewt habe ich ehemalige Chefredakteure*innen des HertzSCHLAGes, um in dieser Ausgabe, zur Wiederbelebung des HertzSCHLAGes, die Meinungen der Vergangenheit, über den HertzSCHLAG, zu sammeln. Natürlich leben alle diese Chefredakteure*innen an verschiedenen Orten und sind zur Zeit alle sehr beschäftigt, aber durch die Wunder der Technik ist es mir möglich gewesen, sie zu kontaktieren.

Ich habe allen fünf Chefredakteuren*innen die gleichen sechs Fragen gestellt und aus den Highlights diesen Artikel entworfen.

Meine Interviewpartner:

1) Von wann bis wann warst du im HertzSCHLAG?

Karl: 2012 war meine erste Ausgabe. Das war die Nummer 68 zum Thema “Schlaf”. Unsere Chefredakteurin damals war übrigens Louise Dittmar.
Richard: 2014, also in der neunten Klasse bin ich von Karl zum HertzSCHLAG mitgenommen worden.
Ruben: So 10. bis 13. Klasse. Also 2006 bis 2009.

2) Was war für dich der wichtigste Teil des HertzSCHLAGs?

Louise: Dass der Hertzschlag von Schülern für Schüler ist. Ohne Meinungen der Lehrer oder Eltern. Die Redakteure wählen selbst ihre Themen und hoffentlich lesen dann auch ein paar Schüler den Hertzschlag.
Jakob: Das Wichtigste am HS waren für mich die gemütlichen Redaktionssitzungen mit Keksen und Gossip aus dem Schulalltag, die Vorfreude auf die fertige Ausgabe nach nervenaufreibenden Layoutnächten und der Stolz, die Ausgabe dann endlich unter die Mitschüler zu bringen.Karl: Wir hatten wirklich ziemlich freie Hand bei vielen Themen, das hat echt Spaß gemacht. Ansonsten noch in absteigender Reihenfolge: Die Kekse, die Chefredakteure und die Couch.

3) Beschreibe den Hertzschlag in drei Worten. (mit den drei Worten nehmen wir es nicht so genau)

Louise: Immer spät dran.
Ruben: Informieren. Unterhalten. Freude bereiten.
Jakob: Frech, lehrreich und im Schulbank-kompatiblen A5-Format.

4) Warum wart ihr im HertzSCHLAG?

Jakob: Ich konnte wesentlich besser schreiben, als rechnen und wollte unbedingt Journalist werden. Das hat zwar nicht ganz geklappt, aber der HS hat mich dennoch stark und positiv geprägt.
Louise: Als junge Schülerin war ich vor allem neugierig. Das erste Mal seinen eigenen Artikel abgedruckt zu sehen und die Meinungen der anderen Schüler zu hören war toll. Später hat es einfach Spaß gemacht. Vor allem die Sitzungen und das Sehen der fertigen Ausgabe.
Richard: Ganz ehrlich? Am Anfang wegen der Kekse, die es bei jeder Sitzung gab! Aber mit der Zeit erkennt man dann, wie wichtig sachlicher und informativer Journalismus ist und mit der Zeit sind wir denke ich alle an dieser Aufgabe gewachsen.
Karl: Kennt ihr den Spruch "Wenn man nichts Gutes über jemanden sagen kann, sollte man lieber schweigen"? Wenn das allgemeingültig wäre, müssten fast alle Journalisten schweigend durch die Welt laufen ...

5) Warum ist der HertzSCHLAG ein wichtiger Teil des Hertz-Gymnasiums?

Ruben: Weil er wie kein anderes Medium dafür sorgen kann, die Schüler*Innen aus den verschiedenen Jahrgängen und Kursen zusammenzubringen. Wenn wir spannende Interviews oder Artikel hatten, dann haben die Schüler*Innen, aber auch die Lehrer*Innen darüber gesprochen. Das war schon ein tolles Gefühl.
Jakob: Der HS ist ein wichtiger Teil des Hertz, weil er als unabhängige Zeitung nicht nur über den Schulalltag berichtet, sondern möglichst diesen auch kritisch hinterfragt und für Anregungen sorgt - gern auch mal für Aufregung. Er musste sich zu meiner Zeit die Anerkennung der Lehrer und der Schulleitung hart erkämpfen. Dabei steht eine Schülerzeitung gar nicht im Widerspruch zum Schulprofil.
Richard: Jeder geht täglich zur Schule, lernt neue Dinge im Unterricht, verbringt viel Zeit mit den gleichen Menschen. Aber kaum einer bekommt ansonsten viel vom Schulgeschehen mit. Und genau das ist die Aufgabe des HertzSCHLAGes.

Und zum Schluss:

6) Eine Nachricht oder ein Grußwort an die HertzSCHLAG Leser.

Richard & Karl: 2012 war meine erste Ausgabe. Das war die Nummer 68 zum Thema “Schlaf”. Unsere Chefredakteurin damals war übrigens Louise Dittmar.
Ruben: 2014, also in der neunten Klasse bin ich von Karl zum HertzSCHLAG mitgenommen worden.
Jakob: So 10. bis 13. Klasse. Also 2006 bis 2009.
Louise: Kauft den Hertzschlag! Und wenn er euch dann trotzdem nicht gefällt, dann könnt ihr ja selber Redakteur werden und es besser machen.

Ich grüße alle Leser und hoffe euch hat das Interview gefallen.

Ein großes Dankeschön geht an die Chefredakteure, die ihre kostbare Zeit darauf verwendet haben, auf meine E-Mails zu antworten.


Textver-
vollständigung

In unserer Arbeit als Redakteure kamen wir oft zu dem Wunsch, dass sich die Texte doch bitte einfach selbst schreiben sollten. Also haben wir genau das mit diesem Artikel getan. Als Versuchsobjekte haben wir zwei Meisterwerke ausgewählt, die ihr erraten solltet und aus diesen den folgenden Text entworfen:

„Das häusliche hier klang mit Kafka perfekt. Zeig den Ort der die Gebäude viel alten Sachen unentbehrlich verstehen. Zeig mir dann zwei der schwierigen Päckchen. Es soll mich verklagen. Die perfekte Tochter ist sehr vietnamesisch. Wenn der wind schwebt, nenn mein Buchgeschmack krass. Und das Meer seh ich bei blauem Grund. Ich verlier ein stilles. Ich kenn Kafka. Es soll Menschen geben, die Sehnsucht eingestehen. Ist es einfach mir ein Tweet mit Saufexzessen und Grundschulklassen zu zeigen? Ja, die pubertären Kapuzenjacken sind ohne Grund fröhlich. Es ist unhöflich. Stolz zieht mich fort von subtilen siebzig Nacken. Mich verklagen die New Poesie und die Sehnsucht zum Kafka Buchgeschmack. Die Welt den Paragraphen. Ich verlier mein gutes recht graue wände zu lieben.“

Wir akzeptieren keinerlei Hinterfragung dieses Meisterwerks und haften für keine der Aussagen. Beschwert euch bei der Technik. Schließlich haben wir den Text ja nicht geschrieben...



Lehrerzitate

„Ah ich verstehe obwohl... Nein ich verstehe nicht“ – Herr Bui

„Guter rutsch... Rutscht nicht aus“ – Frau Böhme

„Bege! Hörst du da muss ein V hin“ – Frau Drohla

„n dieser Präsentation müsst ihr präsentieren“ – Frau Andert

„Wieso halten die aneinander? Kommt der Gott da mit dem Klebestift und der Teufel hackt sie auseinander“ – Frau Böhme

„Dann kommen wir jetzt zu den Highlights der Fehler“ – Herr Bui

„Muddi ich hab salz“ – Herr Uhlemann

„Nein, wir arbeiten 4 stunden durch und du musst hungern“ – Frau Hoffmann

„Ich plane einen Plan, um den Sitzplan zu planen“ – Frau Danyel

„Zisch ab aufs Klo oder wir müssen wischen“ – Frau Höfs

„Alle 11 Minuten verliebt sich eine Wählerin in Christian Lindner“ – Frau Hoffman

„Da gibt es EINE Ausnahme, aber es gibt auch noch mehr“ – Frau Drohla

„Komm nach vorne und verschwende nicht unseren Sauerstoff“ – Frau Böhme

„Rechnerisch könnt ihr nicht rechnen“ – Frau Schmidt

„Wer pfeifen will brauch einen Antrag bei der Schulleitung“ – Frau Radilovski


HertzMedia

Hey!

Wir entwickeln eine App. Ja, richtig gehört und wir sind in gleicher Weise originell, wie die Smart-Boards funktionstüchtig. Wir arbeiten seit ein paar Monaten an einer App für das Heinrich-Hertz-Gymnasium, wir wollen ein paar Funktionen anderer Applikationen aufgreifen und praktisch an einem Ort vereinen. Was genau kann man jetzt HertzMedia (jaja richtig gehört) jetzt machen? Wir wollen Stundenpläne und (Lernraum)-Hausaufgaben an einen Ort bringen und ein soziales Netzwerk für die Schule schaffen. Wir werden folgende Dinge umsetzen:

Weitere Dinge an deren Verwirklichung wir arbeiten:

Ihr seid interessiert, wollt mehr wissen oder gar mithelfen? Da haben wir was für euch!

hertzmedia@gmx.net

Eine E-Mail-Adresse für alle, die irgendwas wissen oder sich kurzschließen wollen. Ihr habt Ideen oder Anregungen? Dann lasst es uns wissen.

Euer Hertz-Media Team (Diminutiv..) Teamchen?...